Ausflugsmöglichkeiten in der näheren Umgebung
![]() |
|
Kreisstadt mit etwa 28.000 Einwohnern an der Gera. Sie gilt als Eingangstor zum
Thüringer Wald. Arnstadt wurde 704 erstmals erwähnt und erhielt im Jahre 1266 Stadtrecht.
Der berühmte Komponist Johann Sebastian Bach war von 1703 bis 1707 an der heutigen
Bachkirche als Organist tätig. Die Liebfrauenkirche aus dem 13.Jahrhundert zählt zu den bedeutendsten Sakralbauten Thüringens. Das Rathaus
von Arnstadt stammt aus dem 16. Jahrhundert, das Neue Palais
mit Schlossmuseum aus dem 18.Jahrhundert. |
|
Erfurt ist Hauptstadt des Freistaats Thüringen und liegt im Mittel 200 Meter über dem Meeresspiegel an der Gera im südlichen Teil des Thüringer Beckens. Die Stadt ist ein bedeutendes Verkehrs-, Kultur- und Produktionszentrum. Von besonderer Bedeutung für die Stadt ist der Erwerbsgartenbau mit Spezialisierung auf Blumen- und Samenzucht. Daher stammt auch der Beiname Erfurts: "Blumenstadt". Erfurt besitzt eine der ältesten Universitäten Deutschlands. Bereits im Jahre 1392 wurde sie gegründet. Berühmtester Student des Mittelalters war wohl Martin Luther, der hier von 1501 bis 1505 studierte. Bereits zu dieser Zeit gab es in Erfurt 40 Kirchen und 13 Klöster. Die Universität wurde 1816 geschlossen, 1992 jedoch, an ihrem 600. Jahrestag und dem 1250. Jahrestag Erfurts, wieder eröffnet. Alle Kirchen überragend steht auf dem Domhügel das bekannte Wahrzeichen der Stadt: das mittelalterliche Kirchenensemble des Domes und der Severikirche. Der Bau des Domes wurde im 12.Jahrhundert begonnen und der Bau der Severikirche etwa ein Jahrhundert später. In unmittelbarer Nähe zum Dom befindet sich der Petersberg, auf dem sich u.a. auch Überreste eines Benediktinerklosters aus dem 12.Jahrhundert und eine barocke Zitadelle (Bau von 1665-1702) befinden. Der größte und schönste Platz Erfurts ist der Domplatz mit der Grünen Apotheke und dem Renaissancehaus Zur hohen Lilie". Besonders sehenswert ist auch die mit Fachwerkhäusern bebaute, im 14.Jahrhundert gebaute Krämerbrücke. Sie ist die einzige erhaltene ihrer Art nördlich der Alpen. |
|
|
Im Jahre 742 wurde Erfurt als Bistum des heiligen Bonifatius erstmals urkundlich erwähnt. Das Stadtrecht erhielt Erfurt erst Mitte des 13.Jahrhunderts, obwohl es schon seit dem 9. Jahrhundert bedeutendes Handelszentrum war. Im 15.Jahrhundert war die Stadt sogar Mitglied der Hanse. Erst im folgenden Jahrhundert verlor Erfurt an Bedeutung, weil sich Leipzig als noch wichtigere Handelsstadt in Europa etablierte. In den Jahren 1664 bis 1802 gehörte Erfurt zum Kurfürstentum Mainz - später fiel sie an Preußen. Wichtiges Jahr für die sozialdemokratischen Parteien Europas war das Jahr 1891: in Erfurt wurde das richtungsweisende Erfurter Programm beschlossen. Zum Glück für die Stadt, wurde der historische Stadtkern Erfurts während des 2.Weltkrieges weitgehend verschont. Die Einwohnerzahl von Erfurt schwankt heute um die 200.000. Vom Thüringer Burgenland ist Erfurt mit dem Auto mühelos innerhalb einer halben Stunde erreichbar. Ein sehr gutes Parkleitsystem führt den Besucher direkt zum nächsten freien Parkhaus. Von Sülzenbrücken und Haarhausen kann man Erfurt auch mit der Bahn erreichen. Dies geht sogar noch schneller als mit dem KfZ: die Fahrtzeit beträgt maximal 20 Minuten. |
|
![]() Blick vom Petersberg auf das Häuserensemble am Domplatz |
|
| Gotha ist eine Kreisstadt mit etwa 53.000 Einwohnern. Das bekanntestes Baudenkmal ist das im 17.Jahrhundert gebaute Schloss Friedenstein. Das Stadtrecht erhielt Gotha im 12.Jahrhundert. |
|
Die Europäische Kulturhauptstadt des Jahres 1999 Weimar ist eine kreisfreie Stadt, an der Ilm gelegen. Sie ist Sitz von Hochschulen für Architektur und Bauwesen sowie für Musik. Hier wirkten im gesamten 18.Jahrhundert die Dichter Johann Wolfgang von Goethe, Johann Gottfried von Herder, Friedrich von Schiller und Christoph Martin Wieland. Schmale Gassen und eindrucksvolle Häuser zieren die mittelalterliche Stadt. Erwähnenswert sind u.a. die Stadtkirche Sankt Peter und Paul (Herderkirche) aus dem 15. Jahrhundert mit einem Altargemälde von Lucas Cranach dem Älteren das Rote Schloss (15. Jahrhundert) und das Grüne Schloss (16. Jahrhundert), in dem heute die Zentralbibliothek der deutschen Klassik (Goethe-Schiller-Archiv) untergebracht ist. Von 1789 bis 1803 wurde das ehemalige Residenzschloss erbaut. Weitere touristische Anziehungspunkte sind das Goethehaus (Goethe-Nationalmuseum), Goethes Gartenhaus im Ilm-Park, sowie Schillers Wohnhaus an der Esplanade. Von 1708 bis 1716 war Johann Sebastian Bach Organist und Kammermusiker am Weimarer Hof. Im ehemaligen Hoftheater, heute Deutsches Nationaltheater, war der ungarische Pianist und Komponist Franz Liszt von 1848 bis 1859 Hofkapellmeister. Bereits aus dem 10.Jahrhundert stammen erste Zeugnisse eines befestigten Ortes, der sich um eine Burg der Grafen von Weimar entwickelte. 1485 kam Weimar in den Besitz der ernestinischen Linie der Wettiner und wurde 1547 ihre Residenz. 1919, nach dem 1.Weltkrieg, tagte im Nationaltheater die deutsche Nationalversammlung. Im Ergebnis wurde die Weimarer Verfassung verabschiedet. Weimar wurde 1920 Hauptstadt des neuen Landes Thüringen. Im 2. Weltkrieg errichteten die Nationalsozialisten in Buchenwald, in unmittelbarer Nähe der Stadt, eines der größten Konzentrationslager, welches heute als Gedenkstätte zugänglich ist. In etwa 59.000 Einwohner zählt heute Weimar. 1999 war Weimar Kulturhauptstadt Europas, was auch mit dazu beigetragen hat, dass heute vor allem die Innenstadt mit sanierten Häusern glänzt. Zu erreichen ist Weimar über die BAB 4 - Abfahrt Weimar. |
|
[Startseite] [Ortsteile] [Karte] [Drei Gleichen] [Fotogalerie] [Unterkunft & Essen] [Veranstaltungen] [Verkehr] [Sport] [Historie] |
26.06.2003 |